...... ............ Julia Christina Keil M.A... ..north european studies political science cultural science
 

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Magisterarbeit

Im Zentrum meines Interesses standen die Mechanismen, mit denen Museen dazu beigetragen haben, die Identität einer Nation zu schaffen und zu reproduzieren. Viele Gruppen, z.B. sprachliche oder ethnische Minderheiten, Einwanderer usw. sehen sich im Museum unzureichend  bzw. falsch repräsentiert und machen gegenwärtig darauf aufmerksam, dass das Museum und die westliche Wissenschaft zu ihrer gesellschaftlichen Marginalisierung oder Stigmatisierung beigetragen haben.

Meine Arbeit ist eine Fallstudie. Sie enthält einen historischen Rückblick und analysiert drei gegenwärtige Museen in Norwegen, die in ihren Ausstellungen die nordeuropäische Minderheit der S ámen (" Lappen" ), welche  sowohl in Norwegen als auch Schweden, Finnland und Russland leben, präsentieren.
Sie untersucht herkömmliche Stereotype, welche durch die "westlich-zivilisierten" Museums- und Wissenschaftsmilieus über so genannte "primitive" Völker, wie die Sámen transportiert worden sind und kontrastiert sie mit den Botschaften der neu entstandenen Präsentationen.  Gezeigt wird u. a., dass die in der sámischen Region gelegenen Museen aktive Mitgestalter  der sámischen Emanzipationsbewegung waren und dennoch traditionell-westliche Ausstellungskonzepte adaptierten.

Meine Magisterarbeit war mit einem 2-monatigen Forschungsaufenthalt  in Norwegen verbunden um die Ausstellungen zu dokumentieren, Leitfadeninterviews mit den Ausstellungsverantwortlichen durchzuführen, und die samische Spezialbibliothek in Karasjok zu  nutzen. Die Arbeit wurde unter der Betreuung von Prof. Dr. Jan Brockmann und Prof. Dr. Ella Johansson am Nordeuropa-Institut (Humboldt-Universität zu Berlin) geschrieben

Konferenzartikel zur Arbeit (13 Seiten):

Keil, Julia (2004): „From Cabinets of Curiosity to Counter-Culture Sámi Museums: 350 Years of Presentation of Sámi Culture“ . In: Jurij Kusmenko: The Sámi and the Scandinavians - Aspects of  2000 years of contact. Hamburg 2004, S. 141-153
 

Magisterarbeit (113 Seiten):

Keil, Julia (2003): Die Präsentation samischer Kultur und Geschichte in nordnorwegischen Museen
 Aus Gründen des Datenschutzes  sind in der Webpublikation weder die Abbildungen noch die Interviewparaphrasen der Arbeit enthalten ! 
 

Titel/ Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
 2. Methode
 3. Die Entwicklung samischer Sammlungen und Museen in Norwegen
 4. Kurzbeschreibungen der ausgewählten Institutionen und ihrer Ausstellungen
 5. Alte Stereotype in neuen Museen
 6. Wer spricht im Ausstellungskontext?
 7. Zusammenfassung und Ausblick
Anhang
Bibliographie

Publikationen

Keil, Julia (2005): „To gipsavstøpninger av samiske ansikter" In: Thorbjørn Bjørkli (ed.): Varanger årbok 2005. Unjárga/Nesseby 2005, S. 70-81

Keil, Julia (2004): „From Cabinets of Curiosity to Counter-Culture Sámi Museums: 350 Years of Presentation of Sámi Culture“ . In: Jurij Kusmenko: The Sámi and the Scandinavians - Aspects of  2000 years of contact. Hamburg 2004, S. 141-153

Keil, Julia (2002): „Lithuania, Latvia and Estonia: A Baltic Union? About the Cooperation between the three Baltic States“  und „Einblicke in das kulturelle Panorama Litauens" Beide in: A. Bruns, S. Dähner,K. Kreiser : Estland, Lettland, Litauen - drei Länder eine Einheit? (Arbeitsberichte Geographisches Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, Heft 70). Berlin 2002, S. 86-118

 

Lebenslauf

Berufserfahrung

Magisterarbeit

Zeugnisse

Ausland

Artwork