...... ............ Julia Christina Keil M.A... ..north european studies political science cultural science
 

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Auslandsaufenthalt

"It is a strange thing to come home. While yet on the journey, 
you cannot at all realize how strange it will be."
(Selma Lagerlöf)

Erasmus - Stipendium

Die Legende erzählt, dass der litauische Großfürst Gediminas durch einen Traum inspiriert wurde, als er Vilnius im Jahr 1323 als zukünftige Hauptstadt seines Reiches gründete. Als Austauschstudentin konnte ich im Herbst/Winter 2001/2002 in Vilnius Skandinavistik, Politikwissenschaft und Geschichte studieren sowie einen litauischen Sprachkurs belegen. Die Universität von Vilnius wurde 1597 als die erste Universität Osteuropas durch Jesuiten gegründet. Heute stellen die aus verschiedenen Epochen zusammengesetzten Gebäude der Universität und ihre malerischen Hinterhöfe nur eines der attraktiven Architekturensembles der Altstadt dar.

Seit meinem ersten Aufenthalt in der Hauptstadt Litauens hat sich vieles verändert. Neue Bürogebäude und Einkaufszentren säumen die Ufer der Neris und die post-sowjetische Bürokratie ist seltener geworden. Am 1. Mai ist Litauen Mitgliedsland der Europäischen Union geworden, aber noch haben nicht alle Litauer von diesen Umbrüchen profitiert.

Die litauische Gastfreundschaft und der litauische Optimismus, die verführerische Tasse Schokolade am Nachmittag, eine immer wache und kritische Kunstszene und die altbekannten Trolley-Busse machen Vilnius zu einer der interessantesten und lebenshungrigsten Städte Europas. Noch immer befindet sich Litauen in einer ökonomischen, politischen und kulturellen Umbruchsphase.

 

Lingua-C Stipendium

Kárášjohka, nach dem gleichnamigen Fluss benannt, ist ein kleiner Ort im norwegischen Inland, der hinter dem Polarkreis liegt. Mit dem Auto sind es nur etwa 15 Minuten zur norwegisch-finnischen Grenze. An extrem kalten Wintertagen kann die Temperatur hier auf -40 °C fallen. Vom Frühherbst bis Ostern habe ich im Winterhalbjahr 1999/2000 als Sprachassistentin für den Deutschunterricht an der Sámischen Schule in Kárášjohka gearbeitet.

Weit mehr als ein gewöhnlicher norwegischer Ort liegt Kárášjohka im Herzen von „Sápmi“, der Heimat der Sámen (früher oft als Lappen bezeichnet). Die Sámen werden als die ursprüngliche Bevölkerung Skandinaviens angesehen. Sie besitzen sowohl eigene Sprachen als auch eine spezifische Kultur und Geschichte, die oft mit den Traditionen der umherziehenden Rentiernomaden durchzogen ist.

Mit dem sámischen Parlament, der sámische Radiostation, der sámischen Spezialbibliothek, dem sámischen Museum und der Kunstgalerie beheimatet der Ort viele der wichtigsten sámischen Institutionen in Norwegen. Im Frühling 2003 bin ich schließlich in die nordskandinavische Region zurückgekehrt, um Forschung für meine Magisterarbeit zu betreiben.

 

 

 

Lebenslauf

Berufserfahrung

Magisterarbeit

Zeugnisse

Ausland

Artwork